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Who the fuck …

Schottenhaml - Der fränkische Liedermacher liveMal ist er harmlos und lustig, dann knallt er dir wieder eine Textzeile um die Ohren, wo du dir wünscht, daß der Mann einen guten Anwalt hat. Die Rede ist von Thomas Schottenhaml, der  nun bereits seit mehreren Jahren mit seinem explosiven Mundart-Programm  auf den Bühnen Deutschlands unterwegs ist.
Nur mit Gitarre und  Mundharmonika bewaffnet, absolviert Schottenhaml zahlreiche Auftritte  auf Kleinkunstbühnen, in Discotheken, bei Wein- und Stadtfesten (wie  etwa 1997 beim Nürnberger Bardentreffen) oder im Vorprogramm  renommierter Acts, wie etwa Wolfgang Ambros oder der „Fantastischen  Vier„. Er gibt Interviews bei Radio- und Fernsehsendern (BR, WDR, RADIO  Köln, RTL 2: „Bitte Lächeln“-Spezial, Super-RTL: „Schlagerclub mit  Frank“) und ist mittlerweile nicht nur in der fränkischen Musikszene  fest etabliert.
Um die Frage nach der Stilrichtung zu beantworten,  müßte wohl erst ein ganz neues Wort in den deutschen Sprachschatz  eingefügt werden, das in etwa
FOLKROCKCOUNTRYBLUESREGGAESOULRAPKABARETT heißen müßte.
Schottenhaml - der fränkische LiedermacherEs ist schon eine seltsam anmutende Kombination, wenn ein Schwarzer die Bühne betritt, du erwartest dir schwärzesten Blues, und es geht  plötzlich im fränkischen Dialekt los.
So ganz unplugged gibt er  dir dann zu verstehen, daß ein „Käsbrot“ die einzig wahre Droge ist.  Klingt ja lustig!? Ist es auch, aber der Schottenhaml ist alles andere  als ein Spaßmacher. Er teilt gnadenlos aus und nimmt sich nicht einmal  das Fragment eines Blattes vor den Mund. Schottenhaml ist die  Hardcore-Mutation der süddeutschen Liedermacher. Songs wie der  „Ego-Song„, „Ich will Sex“ oder „Liebe auf dem Trottoir“ zählen in der  Szene bereits heute zu Hymnen.
Es gibt zwei CD’s. Eine ist die  „Bravere“, kann also auch im Kreise der Familie gehört werden (wenn auch der Papa trotzdem an manchen Textstellen Erklärungsbedarf haben wird).  Bei der zweiten CD sollten die Kinder schon im Bett sein, denn auf ihr  überschreitet der Schottenhaml die unsichtbare Grenze, die im  allgemeinen für Tonträger gezogen wird.
Auf seiner Single: „Theo“ – einer Reggae-Version von Harry Belafonte’s „Banana Boat“ – zieht er  unseren Bundesfinanzminister Theo Waigel und dessen Steuerpolitik durch  den Kakao, was mittlerweile von mehreren Radiostationen, wie SWF 3, HR  3, SR und sogar vom eher konservativen BAYERISCHEN RUNDFUNK mit Airplays honoriert wurde.

Stationen

23.05.1997 mehrere „Theo“-Airplays auf „BR3“ anläßlich des Steuergipfels
15.03.1997 „Theo“ ist in Hörer-Wunschparade des Saarländischen Rundfunks
12.03.1997 Fernsehauftritt bei Super-RTL: „Schlager-Club mit Frank“ („Theo“)
März– April 1997 „Theo“ läuft im deutschsprachigen Radioprogramm aller in der Schweiz landenden Maschinen der „Swiss-Air“
15.02.1997 „Theo“- Airplays bei HR3
09.02.1997 „Theo“ ist mehrere Wochen in der Hörer-Hitparade (Top7) von Radio1 plaziert (zwei Wochen lang Platz 1)
03.02.1997 Radio-Interview bei Radio 1 in Coburg: Theo
28.01.1997 Radio-Interview bei Radio 7 in Ulm: „Theo“
23.01.1997 Radio-Interview bei Radio Charivari in Würzburg: „Theo“
15.01.1997 Airplays auf SWF3

15.11.1996 Veröffentlichung der Maxi-CD: „Theo-Der Theo kommt und will den ganzen Lohn“

10.12.1995 Fernseh-Auftritt bei RTL 2: „Bitte Lächeln –Spezial“ („Martina“)
14.10. 1995 Radio-Interview beim WDR in Köln mit zwei Live-Titeln
Ende 1995 Veröffentlichung Promotion-Single: „Martina“, „Auf der Autobahn“
19.08.1995 „Alter Wartesaal“ Köln: Vorprogramm von“Silverchair“, „Nationalgalerie“ und „Die Fantastischen Vier“
19.08.1995 Radio-Interview bei Radio Köln anläßlich der Pop-Komm mit einem Live-Titel
10.05.1995 Veröffentlichung zweier Live-CD’s: Einfach geil-Der wildeWesten,wie er ist / Einfach geil-Der wilde Westen, wie er wirklich ist

Herbst 1994 Plattenvertrag mit Sony Music Entertainment (Germany) GmbH
Herbst 1994 Dreifachturnhalle Münnerstadt: Vorprogramm von Wolfgang Ambros

Sommer 1992 Veröffentlichung der 1. Maxi-CD: Käsbrot-Blues, Schwimmbad-Rap, Ego-Song, Was mach‘ mä bloß mit der Oma?

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